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Aus Basiskom wird BasisKomPlus

Das Projekt BasisKom ist beendet, seit dem 01.02.2016 läuft das Nachfolgeprojekt BasisKomPlus. Da es noch etwas dauern wird, bis wir diese Website aktualisiert haben, bitten wir um etwas Geduld. Natürlich versorgen wir Sie weiterhin regelmäßig mit aktuellen Nachrichten.

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Im Projekt „BasisKom – Basiskompetenz am Arbeitsplatz stärken!“ wurden Instrumente und Angebote entwickelt, die es Unternehmen im Bereich der Personalentwicklung ermöglichen, konkrete Grundbildungsbedarfe zu erheben und Beschäftigte individuell und betriebsbezogen weiter zu qualifizieren. Die Instrumente und Angebote sind flexibel, in ihrer Gesamtheit und auch einzeln einsetzbar.

  • BetriebsCheck

    BasisKom bietet einen BetriebsCheck zur Erhebung der konkreten Grundbildungsbedarfe im Unternehmen. Dabei können das Problem von funktionalem Analphabetismus unter Beschäftigten und somit ein Bedarf an Grundbildung und Weiterqualifizierung schon bekannt sein, oder aber es werden durch den Check und die Beratung durch BasisKom-Mitarbeitende Anzeichen deutlich, die auf solche eventuellen Bedarfe hinweisen. Aus den Ergebnissen des BetriebsChecks ergeben sich dann mögliche weitere Förderungswünsche des Unternehmens an BasisKom.

  • BasisKompetenzCheck

    Ergänzend zum BetriebsCheck kann der BasisKompetenzCheck eingesetzt werden. Es handelt sich dabei um ein Instrument der Kompetenzerhebung für Beschäftigte – bei denen ein Bedarf an Grundbildung bekannt ist oder auch nur vermutet wird –, das individuell und ressourcenorientiert die benötigten Kompetenzen für den jeweiligen Arbeitsplatz erfragt. Wesentlicher Teil dieser BasisKompetenz-Analyse ist ein persönliches und vertrauliches Entwicklungsgespräch durch die Mitarbeitenden des Projektes. Aus Betriebs- und BasisKompetenzCheck kann sich ableiten lassen, welche Art der Weiterbildung und welche spezifischen fachlichen Kompetenzen für den jeweiligen Mitarbeitenden benötigt werden und einer Förderung bedürfen.

  • Arbeitsplatznahe Weiterbildungen

    Die arbeitsplatznahen Weiterbildungen, die BasisKom anbietet, ergeben sich aus dem jeweiligen betriebsspezifischen Bedarf und setzen direkt an den notwendigen Kompetenzen für einen spezifischen Arbeitsbereich an. Diese Weiterqualifizierungen finden unmittelbar am Arbeitsplatz und im Arbeitszusammenhang statt und erleichtern das tägliche berufliche Handeln. Durch eine Art Tandemlösung wird das spezifische fachliche Wissen durch Fachkräfte und das pädagogisch-didaktische Können durch Projektmitarbeitende sicher und kompetent vermittelt. Arbeitsplatzorientierte Weiterqualifizierungen ermöglichen ein Lernen im gewohnten Umfeld der Arbeitnehmenden, sodass negative Assoziationen mit bisher gemachten schlechten Erfahrungen, bspw. im Schulkontext, vermieden werden können.

  • Betriebs- und Personalräte-Qualifizierungen

    Dass von den 7,5 Millionen Menschen in Deutschland, die nicht richtig lesen und schreiben können, ungefähr 57 Prozent erwerbstätig sind, ist eine Tatsache, die den meisten Betriebs- und Personalräten nicht wirklich bewusst ist. Eine Projekt-Recherche hat ergeben, dass es außerdem keinerlei Rechtsprechung zu der Thematik gibt. Damit das Thema Bestandteil der Betriebs- und Personalräte-Qualifizierungen wird, hat BasisKom Curricula entwickelt, die das Thema Grundbildung und funktionaler Analphabetismus in folgende Qualifizierungen implementiert:

    1. I. Einführung in die BR-Arbeit
    2. II. Personelle Einzelmaßnahmen
    3. III. Mitbestimmung bei sozialen Angelegenheiten
    4. IV. Veränderungsprozesse, Betriebsänderung, Interessensausgleich, Sozialplan.

    Mit der Schulung und Informationsberatung von Betriebs- und Personalräten ist ARBEIT UND LEBEN auf einer wichtigen Unternehmensebene aktiv. Die Sensibilisierung betrieblicher Vertrauensleute ermöglicht BasisKom einen gelingenden Zugang zu Unternehmen.

  • Info-Ausstellung

    Teil der Infokampagne von BasisKom ist eine flexible und betriebsgerechte Ausstellung, die über das Thema funktionaler Analphabetismus im Betrieb und Geringqualifizierte mit schrift-sprachlichen Schwierigkeiten informiert, sensibilisiert und anhand von Best-Practice-Beispielen Lösungswege beschreibt. Die Ausstellung beruht auf authentischen Aussagen von Projektbeteiligten und ist in ihrer Darstellung lesefreundlich und in leicht lesbarer Sprache und Struktur gestaltet. Sie spricht alle Zielgruppen des Projektes gleichermaßen an: Geringqualifizierte und funktionale Analphabetinnen und Analphabeten selbst, Geschäftsführende und Personalverantwortliche, Kolleginnen und Kollegen sowie betriebliche Akteurinnen und Akteure. Sie alle kommen in der Ausstellung zu Wort.
    Die Ausstellung besteht aus handlichen Roll-Ups und kann flexibel in Betriebskantinen, Aufenthaltsräumen oder Foren aufgebaut werden.
    Gesamteindruck v11_Gesamtansicht

    Sensibilisierungs- und Multiplikatorinnen- und Multiplikatorenschulungen

    Sensibilisierungs- sowie Multiplikatorinnen- und Multiplikatorenschulungen informieren betriebliche Akteurinnen und Akteure, Personalverantwortliche, die Personalentwicklung oder Ausbilderinnen und Ausbilder über die Thematik „funktionaler Analphabetismus im Betrieb“ und über mögliche Handlungs- und Lösungswege. Darunter fallen auch solche Referierendenqualifizierungen und Teamendenschulungen, die bspw. ein barrierefreies Lernen für die Betriebsräte-Qualifizierungen ermöglichen.